Ziel dieser Untersuchung ist es, die Art und den Mechanismus von Herzrhythmusstörungen
festzustellen.
Die Untersuchung dauert etwa 1,5-2 Stunden. Nach örtlicher
Betäubung werden 2 bis 4 dünne Elektrodenkatheter über
die Leistenvenen unter Röntgendurchleuchtung in das rechte
Herz eingeführt. Dieser Vorgang ist kaum spürbar.
Über die Elektrodenkatheter werden die elektrischen
Signale an verschiedenen Stellen des Herzens registriert und die
Herzrhythmusstörung mit Hilfe von nicht spürbaren Schrittmacherimpulsen
ausgelöst. In den meisten Fällen können diese Herzrhythmusstörungen
über die eingeführten Katheter mit Schrittmacherimpulsen
wieder beendet werden, wenn Beschwerden auftreten. Nur selten ist
eine Beendigung der Rhythmusstörung mit einem äußeren
elektrischen Stromstoss Kurznarkose notwendig.
Nach Diagnosestellung der Herzrhythmusstörung
kann der untersuchende Arzt weitere Vorschläge zur Therapie
geben und in vielen Fällen in der gleichen Untersuchung eine
Verödung des erkrankten Bereichs mit Hochfrequenzstrom (Katheterablation)
durchgeführt werden.
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